Zu Besuch bei Gangway e.V. am 16.03.

Am Mittwoch, den 16. März haben die Straßensozialarbeiter:innen von Gangway in der Buttmannstraße ihre Türen für uns geöffnet und uns über ihren Beruf und ihren Berufsalltag berichtet. Wir haben gelernt, dass es die Hauptaufgabe von Straßensozialarbeiterinnen und Straßensozialarbeitern ist, anderen Menschen zu helfen. Insbesondere denjenigen, die sich in schwierigen Lebenslagen befinden und Probleme haben. Der oder die Sozialarbeiter:in betreut die Menschen, hilft ihnen durch den Alltag, berät und fördert sie. Das können Personen jeden Alters sein: junge Menschen, alte Menschen oder zum Beispiel auch ganze Familien. Das Team vom Verein Gangway ist spezialisiert auf Jugendliche im Alter von 14-27 Jahren. Die Mitarbeitenden machen hauptsächlich aufsuchende Sozialarbeit, das bedeutet, sie suchen die Jugendlichen dort auf, wo sie sich aufhalten im Kiez, zum Beispiel auf öffentlichen Plätzen, vor Shishacafés oder Spielhallen.

Die drei anwesenden Sozialarbeiter:innen haben uns viele spannende Geschichten aus ihrem Berufsleben erzählt. Auf die Frage, was bisher der schwerste Moment im Berufsleben gewesen ist, antwortete Mesut von Gangway, dass es besonders schwierig ist, wenn es Schlägereien gibt. In seinen vielen Jahrzehnten als Sozialarbeiter hat er ein paar Mal erlebt, dass Flaschen flogen und mit Baseballschlägern aufeinander losgegangen wurde.

Neben der aufsuchenden Sozialarbeit haben gibt es auch Büroarbeit zu tun, wie zum Beispiel Protokolle von Sitzungen zu schreiben oder Jahresberichte. Das Team von Gangway macht auch Projekte mit den Jugendlichen. Die bekommen dann sogar ein bisschen Geld dafür. Beispielsweise haben Jugendliche in der Coronazeit ein Projekt mit älteren Menschen gemacht. Sie haben sie gefragt, wie es ihnen in diesen schwierigen Zeiten geht und wie sie sich fühlen. und es gab auch ein Projekt über Mobbing und Arbeitslosigkeit. Das Team von Gangway bietet auch ein Mal pro Woche eine Sprechstunde an, in der zum Beispiel mit den Jugendlichen Bewerbungen geschrieben werden. Manchmal werden sogar Reisen unternommen, bei denen das Team von Gangway und die Jugendlichen immer sehr viele Abenteuer erleben.

Gangway gibt es übrigens auch in anderen Berliner Bezirken, wie zum Beispiel in Kreuzberg, Reinickendorf und Hohenschönhausen. Es gibt insgesamt 19 Teams. Im Weddinger Team, das wir kennengelernt haben, arbeiten fünf Menschen und insgesamt arbeiten für Gangway über 100 Personen in Berlin. In manchen Gegenden arbeiten sie auch mit Erwachsenen.

Auf die Frage der Kinder, welche die wichtigste Aufgabe eines Straßen-Sozialarbeiters ist, hieß es, dass die Rundgänge besonders wichtig sind, bei denen sie auf die Jugendlichen zugehen. Es gibt offene und gezielte Rundgänge. Außerdem ist es sehr wichtig für ihre Arbeit, dass die Jugendlichen dem Team vertrauen. Denn das Vertrauen ist die wichtigste Grundlage für die Arbeit. Um Vertrauen aufzubauen ist es wichtig, dass das Streetworker-Team der Schweigepflicht unterliegt, das heißt, sie müssen darüber schweigen, was die Jugendlichen ihnen anvertrauen und verpfeifen sie nicht bei der Polizei.

Uns hat noch interessiert, ob es einen Schichtdienst bei Gangway gibt. Den gibt es nicht, aber die Arbeitszeiten sind nicht immer gleich. Meistens beginnen die Straßensozialarbeiter:innen gegen 11 Uhr mit der Arbeit. Da schlafen die Jugendlichen nämlich meistens nicht mehr. Es gibt aber manchmal auch besondere Aktionen, wie zum Beispiel Mitternachtsbasketball. Dann wird spät am Abend gearbeitet.

Wow! Das Gespräch war super spannend! Richtig begeistert hat uns, dass es sogar Süßigkeiten gab und zum Abschluss ein paar Zaubertricks vorgeführt wurden. So haben wir nochmal richtig viel gelacht! Danke an das Team für diesen tollen Vormittag! 🙂

Zu Besuch in der Backstube

Am Donnerstag, den 17. März waren wir bei der Bäckerei John in der Wollankstraße zu Besuch. Axel, der Chef der Backstube, arbeitet in dem Betrieb schon seit über 30 Jahren. Er hat uns durch die Backstube geführt und uns sogar die Möglichkeit gegeben, selbst in die Rolle des Bäckers zu schlüpfen und zu backen. Das hat großen Spaß gemacht! Die Ausbildung zum Bäcker oder zur Bäckerin dauert 3 Jahre – so lange wie die meisten Berufsausbildungen. Ein Abitur braucht man nicht. Ein bisschen rechnen zu können und Kraft zu haben ist für den Beruf hilfreich. Denn bei der Herstellung von Teig muss man das richtige Mengenverhältnis der Zutaten errechnen, damit die Ware lecker schmeckt und nicht zu trocken oder zu feucht ist. Dass man Kraft braucht, liegt daran, dass die Backbleche und die riesigen Teigschieber sehr schwer sind und das Kneten der Teige ebenfalls Kraft in den Händen erfordert. Axel hatte, bevor wir kamen, kleine Teigbälle vorbereitet, aus denen wir dann Hefezöpfe und Brötchen geformt haben. Später durften wir alles mit in die Schule nehmen und aufessen – hm, lecker haben unsere Kreationen geschmeckt!

In der Backstube kann man nicht nur Brötchen formen, es gibt auch sehr viel zu entdecken. Es gibt zum Beispiel einen ganz großen Ofen mit verschiedenen Ebenen, in denen die geformten Teigstücke gebacken werden. Neben dem Ofen gibt es einen Kühlraum, wo Backwaren gelagert werden, die gekühlt werden müssen, wie zum Beispiel Teilchen mit Obst oder Pudding. Knetmaschinen haben wir auch entdeckt, denn natürlich wird nicht jede Backware von Hand geknetet. Wir durften auch mal an Hirschhornsalz riechen, das man verwendet um bestimmte Teige locker zu machen. Hirschhornsalz riecht sehr streng – kaum vorstellbar, dass es eine Zutat in vielen Teigen ist.

Wir haben auch die Konditorei anschauen dürfen. Im Unterschied zum Bäcker oder zur Bäckerin beschäftigen sich Konditor:innen in erste Linie mit der Herstellung von süßen Backwaren, wie Torten und Pralinen.

Wir sagen danke an Axel und die Bäckerei John für diesen spannenden und leckeren Berufseinblick! 😉

Der Beruf des Malers/der Malerin (14.03.)

Am 14. März waren wir im Malerbetrieb Palette in der Kühnemannstraße zu Besuch. Dort wurden wir sehr freundlich von der Malerin- und Lackiererin Steffi empfangen, die uns zunächst auf dem Hof des Betriebes herumgeführt hat. Dort durften wir einen Blick in das Firmenauto werfen: Darin fand sich allerlei: Neben Pinseln und Walzen gab es dort eine Farbpalette, ein Farbmessgerät und einen Laser-Entfernungsmesser.

Eine Farbpalette ist schön bunt, denn sie bildet die Farben von einer bestimmten Malerfirma ab, die man als Maler oder Malerin anmischen kann. Farbpaletten helfen beim Beratungsgespräch mit Kundinnen und Kunden. Wir alle haben nacheinander unsere Lieblingsfarbe aus der Farbpalette herausgesucht.

Mit dem Farbmessgerät kann man tatsächlich herausfinden, welche Farbe eine bestimmte Oberfläche hat: Man hält es an etwas dran und dann erscheint ein Code, der für eine bestimmte Farbe steht. Total cool finden wir das und haben es auch fleißig ausprobiert. Einen Laser-Entfernungsmesser benutzt man – wie der Name schon sagt – um eine Entfernung mit einem Laser zu messen. Dazu hält man das Lasergerät in Richtung des Objekts, dessen Entfernung man kennen möchte. Das ist wichtig beispielsweise um herauszufinden, wie groß ein Raum ist, den man streichen will.

Danach ging es in die Werkstatt. Dort durften wir selber mal das Malerhandwerk ausprobieren: Wir haben mit einer Acryl-Klebepistole eine Holzplatte auf einen Sockel geklebt. Dann haben wir den Sockel mit Malerklebeband abgeklebt und dann mit Farbe bestrichen. Wir durften uns die Farbe sogar selbst aussuchen und unsere bemalte Holzplatte mit nach Hause nehmen.

Steffi und ihre Malerkollegen haben uns auch viel über den Malerberuf erzählt. Die Aufgaben der Malerin- und Lackiererin sind sehr vielfältig: Sie reichen von – na klar Streichen großer Flächen über Abkleben bis hin zum Lackieren von Oberflächen und vielem Weiterem. Die Ausbildung dauert drei Jahre und man benötigt kein Abitur.

Ein sehr spannender Beruf wie wir finden! Vielen Dank an den Malerbetrieb Palette, dass ihr uns erneut so freundlich empfangen habt!

Zu Besuch bei der „Blumenkönigin“ am 16.03.

Am 16. März haben wir den Beruf der Floristin/des Floristen kennengelernt. Den meisten Kindern hat die Berufsbezeichnung „Florist“ bzw. „Floristin“ erst einmal nicht viel gesagt, aber bei dem Hinweis, dass die Person meistens im Blumengeschäft arbeitet, wusste dann doch jedes Kind Bescheid.

Zu Besuch waren wir bei der „Blumenkönigin“ in der Florastraße. Die Inhaberin, Frau König, hat uns vor ihrem wunderschönen Blumengeschäft mit dem perfekt passenden Namen herzlich willkommen geheißen.

Um Florist:in zu werden braucht man kein Abitur, ein MSA ist ausreichend um eine Ausbildung beginnen zu können. Die Dauer der Ausbidung ist 3 Jahre, das ist normal für eine Berufsausbildung. Man lernt zum Beispiel viel über Farben und Formen und darüber, wie man Sträuße bindet, wie man mit Kundschaft spricht und wie Schnittblumen und Pflanzen zu pflegen sind. A propos… Was ist denn eigentlich der Unterschied zwischen Schnittblumen, wie man sie im Blumengeschäft findet, und Pflanzen? Frau Königin hat es uns erklärt: Planzen leben noch und Schnittblumen eigentlich nicht mehr. Denn sie haben keine Wurzeln mehr. Das würde ja auch im Strauß nicht schön aussehen. Die Blume jedoch, die noch in der Erde ist und zum Beispiel auf einer Wiese blüht ist eine Pflanze. Aha – gut zu wissen!

Frau König hat uns noch sehr viel Weiteres über den Beruf der Floristin erzählt. Sie selbst muss zum Beispiel jeden Tag sehr früh aufstehen um die frischen Schnittblumen beim Großhandel zu besorgen. Denn irgendwie müssen die Blumen ja ins Geschäft gelangen. Als Floristin muss man außerdem wissen, wie man Blumen pflegt und wie man schöne Sträuße bindet. Sträuße können ganz unterschiedlich aussehen, je nachdem für welchen Anlass sie sind.

Für uns wurde sogar auch ein großer Blumenstrauß gebunden. Der Höhepunkt war, dass wir die Blumen für den Strauß sogar selbst aussuchen konnten! Entstanden ist ein wunderschöner bunter Strauß, der nun den Klassenraum schmückt.

Frau König hat uns erzählt, dass sich viele Menschen seit Beginn der Pandemie verstärkt Blumen kaufen, um es sich zu Hause schön zu machen. Auch die Kinder haben anscheinend den Reiz schöner Blumen erkannt: Alle haben mit ihren Smartphones viele Bilder mit den Blumen gemacht und waren sichtlich zufrieden nach diesem spannenden und farbenfrohen Einblick in den Beruf der Floristin/des Floristen. Und obendrein gab es für jede:n noch eine Hyazinthe für das eigene zu Hause! Toll!

Wir sagen herzlichen Dank!

Eindrücke von der Berufsmesse

Wie bereits auf unserem Blog erwähnt, fand vor Kurzem unsere diesjährige Berufsmesse in der Andersen Grundschule statt. Nicht nur die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler haben viel gelernt, alle Beteiligten hatten bei diesem Event auch großen Spaß!

Mit dabei war die Rechtsanwältin Lucy Marinkovic, die Polizistin Nicole Bohnert, Ulrike Kassun von der Bibliothek am Luisenbad und Benny und Nikola von der Berliner Feuerwehr. Sie alle haben sich den Fragen der Kinder gestellt und fleißig aus ihrem Berufsalltag berichtet. Es wurde viel gestaunt und gelacht, zum Beispiel als die Kinder das unglaublich dicke Gesetzesbuch der Rechtsanwältin sahen oder als sie die Schutzweste der Polizistin anprobieren durften.

Wir freuen uns schon auf das nächste Mal!

Hier noch ein paar bildliche Eindrücke von der Messe:

Positives Fazit: Berufsmesse am 10. März und Betriebsbesuche in der Woche vom14.-18. März 2022

Wir freuen uns sehr, dass sowohl die Berufsmesse als auch die Betriebsbesuche in der Nachbarschaft sehr erfolgreich verlaufen sind! Uns erreichten viele positive Rückmeldungen von allen Beteiligten. Nicht nur für die Kinder der 6. Jahrgangsstufe der Andersen Grundschule war der Einblick in die Welt der Berufe spannend und lehrreich – auch für uns. Bei all unseren Kooperationspartnern möchten wir uns ganz herzlich für die Mitarbeit bedanken! Ohne Sie und Euch ist ein solches Projekt nicht möglich!

Beiträge mit Bildern der Berufsmesse und der Betriebsbesuche folgen in Kürze! 🙂

Betriebsbesuche mit der Andersen-Grundschule

Berufsbilder in der Grundschule geht in die nächste Runde: Die ersten Betriebsbesuche im neuen Jahr werden wir mit Schülerinnen und Schülern der 6. Jahrgangsstufe der Andersen-Grundschule durchführen.

Wenn es die Coronalage zulässt, werden die Besuche in der Woche vom 14. bis 18. März 2022 stattfinden!

Betriebe aus der Nachbarschaft, die uns unterstützen wollen, können sich gerne unter berufsbilder-grundschule@mirada-berlin.org melden!

Wir freuen uns!

Zu Besuch im Hotel am 22. und 23.11.2021

Am 22. und 23. November das Hotel Wyndham Garden in der Osloer Straße seine Türen für uns geöffnet. Zunächst wurden wir freundlich an der Rezeption empfangen und haben dann in einem großen für uns vorbereiteten Raum Platz genommen. Dort standen Getränke und leckere Kekse bereit. Nachdem wir uns gestärkt haben, hat uns die Hotelangestellte Frau Herfort viel über das Hotel erzählt.

In einem Hotel arbeiten Menschen mit verschiedenen Berufen: Köche, Putzkräfte, Hotelfachfrauen und -männer, Rezeptionist*innen und viele mehr. Frau Herfort selbst ist gelernte Hotelfachfrau. Die Ausbildung dauert 3 Jahre und ist mit einem mittleren Schulabschluss möglich.

Mittlerweile arbeitet Frau Herfort als Personalerin im Hotel. Das bedeutet, dass sie sich um das Personal kümmert. Personal ist ein anderes Wort für die Mitarbeiter eines Betriebes. Als Personalerin steht man den Mitarbeiter*innen zur Seite, macht Tätigkeiten, die den Arbeitslohn betreffen, führt Bewerbungsgespräche und man beantwortet viele E-Mails. Ein sehr spannender Beruf!

Wir haben nicht nur viel über die Berufe in einem Hotel gelernt, sondern uns auch mehrere Hotelzimmer angeschaut. Die Zimmer sind unterschiedlich groß. Das größte und am besten ausgestattete Zimmer nennt man Suite. Nach unserer Zimmertour durften wir sogar noch kurz einen Blick in die Hotelküche werfen und mit einem Koch sprechen. Ein Hotel ist ein sehr spannender Arbeitsplatz. Frau Herfort gefällt besonders gut, dass man viele Menschen aus unterschiedlichen Ländern kennenlernt und dazu beitragen kann, dass ihr Aufenthalt in Berlin unvergesslich wird. Wir bedanken uns ganz herzlich für den unvergesslichen Einblick!

Das Berufsbild des Kellners/der Kellnerin

Am 25. November haben wir mit Grundschulkindern das Café Rosa Parks in der Soldiner Straße besucht. Dort wurden wir sehr freundlich von der Inhaberin Maxi in Empfang genommen. Im Café gibt es jeden Tag selbst gemachte Kuchen, die Auswahl ist groß und für jeden und jede ist etwas leckeres dabei. Auch wechselnde Mittagsgerichte stehen auf der Speisekarte. Und – vor allem bei dem kalten Wetter – dürften Heißgetränke natürlich auch nicht fehlen: Tees, Kakao und natürlich Kaffee können bei Maxi und ihrem Team bestellt werden. Viele Getränke und Gerichte sind sogar vegan, also ganz ohne tierische Produkte wie Milch oder Eier hergestellt.

Die Chefin selbst ist gelernte Köchin, so berichtet sie uns. Daher kocht sie die meisten ihrer Speisen selbst. Aber sie bringt die Teller und Tassen auch zu den Kundinnen und Kunden an die Tische. Das so genannte Bedienen der Kund*innen ist nämlich eine der Hauptaufgaben von Kellnerinnen und Kellnern.

Die Ausbildung, die man absolvieren muss, um als Kellner*in zu arbeiten heißt Ausbildung zum Restaurantfachmann/-frau. Die Dauer der Ausbildung beträgt 3 Jahre.

Neben dem Bedienen der Gäste, beraten Kellner*innen auch bei der Auswahl von Speisen und Getränken. Dazu müssen sie sich gut mit Essen und Getränken auskennen. In kleineren Cafés oder Restaurants sind sie häufig auch für die Zubereitung der Getränke zuständig. Sie schenken Wasser, Schorlen Limonaden etc. ins Glas, machen Heißgetränke mit einer großen Kaffeemaschine oder rühren Kakao an.

Wenn die Gäste nach dem Essen bezahlen möchten, sind Kellner*innen dafür zuständig, das Geld von den Gästen entgegenzunehmen und das Wechselgeld heraus zu geben. Für Rechnen sollte man sich demnach interessieren, wenn man in diesem Beruf arbeitet.

Im Rosa Parks durften wir auch mal die Kaffeemaschine bedienen, da gibt es eine Menge Knöpfe und man muss sich erstmal zurecht finden. Wir durften auch mal das Bedienen üben und haben Essen zum Tisch gebracht. Das hat sehr viel Spaß gemacht. Zum Abschluss gab es sogar eine leckere Brause. Gerne kommen wir wieder!

Berufsbilder in der Apotheke am 26.11.

Am 26. November haben wir die Heinrich-Zille-Apotheke in der Prinzenallee besucht. In einer Apotheke werden Medikamente verkauft. Um ein Medikament aus der Apotheke zu bekommen, braucht man meistens ein Rezept. Dies ist nicht zu verwechseln mit dem Koch- oder Backrezept, das viele Kinder kennen. Das Rezept für die Apotheke bekommt man vom Arzt. Darauf steht, welches Medikament jemand, der krank ist, braucht.

Mitarbeiter*innen in der Apotheke prüfen das Rezept genau und holen das Medikament aus einem Apothekenschrank. Der Apotheker Herr Schulz erklärt uns, dass manchmal auch Kriminelle in die Apotheke kommen mit einem gefälschten Rezept. Deshalb ist eine genaue Prüfung ganz wichtig. Der Apothekenschrank hat viele Schubladen, in denen die Medikamente von A bis Z sortiert sind. Für Medikamente wie leichte Schmerzmittel oder zum Beispiel einfache Nasentropfen oder Handcrème braucht man kein Rezept.

In einer Apotheke gibt es verschiedene Berufsbilder. Neben dem Apotheker/der Apothekerin arbeiten dort unter anderem Pharmazeutisch-technische Assistent*innen. Er oder sie helfen den Apotheker*innen. Die Ausbildung dauert 2,5 Jahre und es wird ein mittlerer Schulabschluss gebraucht.

Neben der Ausgabe von Medikamenten, so hat es uns der Apotheker Herr Schulz erklärt, ist eine der Hauptaufgaben, wenn man in einer Apotheke arbeitet, die Beratung der Kundinnen und Kunden. Die Mitarbeitenden klären darüber auf, welche Nebenwirkungen die Medikamente haben, welche Alternativen es bei bestimmten Allergien gibt und wie häufig man ein Medikament einnehmen muss. Das ist eine Aufgabe mit viel Verantwortung!

Herr Schulz hat uns auch den Keller gezeigt, der zur Apotheke gehört. Darin gibt es etwas ganz Besonderes: In der Wand ist ein Fach gelagert, in dem Phosphor gelagert wird. Dies wird manchmal zurm Mischen von Medikamenten benötigt. Aber da es leicht explodieren kann, muss es in einem speziellen feuerfesten Fach gelagert werden. Im Keller befinden sich auch diese typischen alten Apothekengläser, die viele von uns schon einmal gesehen haben.

Oft rühren die Mitarbeiter*innen in einer Apotheke Salben mit einem Salbenrührgerät an. Dafür braucht man eine spezielle Waage, die sehr genau ist. Herr Schulz sagte, dass man mit ihr sogar das Gewicht eines Haares messen kann. Kaum zu glauben! Wir danken für diesen spannenden Besuch!