Besuch von der Polizei am 21.2.2020

Frau Bohnert, die Präventionsbeauftragte der Polizeiwache unseres Bezirks, hat uns 12 Schüler*innen in der Wilhelm-Hauff-Schule im Klassenraum besucht. Mit einer gehörigen Portion Humor und noch mehr nötigem Ernst, z.B. beim Thema Tot, Gewalt und Waffen, hat sie uns vom Alltag der Polizei erzählt. Frau Bohnert ist glücklich, dass sie in ihren 35 Jahren als Polizistin die Dienstwaffe nie benutzen musste. Die verschiedenen Wege des Studiums oder einer dreijährigen Ausbildung haben uns sehr interessiert. Wir haben erfahren, dass die verschieden farbigen Sterne auf der Uniform jedes/r Beamten/in über den Karrierestart und/oder die Dienstjahre erzählen: blau = Polizeimeister (MSA), silbern = Kommissar (Abitur) und gold = Polizeirat (Abitur und Studium). Sport ist wichtig, da man beim Dienst auf der Straße manches Mal schnell und im Kampfsport trainiert sein muss. Überrascht haben uns am Ende noch ganz spezielle Ausbildungen: die der Polizeihunde. Es gibt Schutzhunde und Suchhunde mit ganz besonderen Qualifikationen: Leichenhunde (die sogar im Wasser Witterung aufnehmen !), Drogenhunde, Sprengstoffhunde und, ganz neu, Handyhunde (für die Arbeit im Gefängnis). Und auch hier haben wir gestaunt: Wow!

Besuch im Krankenhaus am 13.2. & 21.2.2020

Am 13. Und 21.2. konnten wir mit jeweils ca. 10 Schüler*innen das Jüdische Krankenhaus besuchen und dort etwas über den Beruf des/der Krankenpflegers/-in lernen. Zwei Krankenpflegerinnen haben uns von ihrer Arbeit berichtet. Zum Beispiel haben sie erzählt, dass sie sehr gerne Menschen helfen. Der Beruf ist auch anstrengend, aber er macht ihnen auch sehr viel Spaß. Sie waschen die Patient*innen und geben ihnen Nahrung und Medikamente, wenn sie das nicht mehr alleine schaffen. Als OP-Schwester ist man auch bei Operationen dabei, sonst arbeitet man meistens auf einer Station. Für den Beruf braucht man einen MSA-Abschluss und eine Ausbildung. Wir durften bei unserem Besuch sehr viel selbst ausprobieren. So haben wir uns zum Beispiel gegenseitig beim Essen geholfen oder die Zähne geputzt und wir konnten selbst einen Verband anlegen und Schutzkleidung anziehen. Und wir haben gelernt, wie man den Puls misst und sich richtig die Hände desinfiziert. Der Besuch hat uns sehr großen Spaß gemacht!

Besuch in der Apotheke am 13.2. & 20.2.2020

Mit je fünf Kindern aus beiden Grundschulen konnten wir am 13.2. und 20.2. den Apotheker Herrn Schulz und seine Mitarbeiterinnen in der Heinrich-Zille-Apotheke besuchen. Eine der ersten Fragen nach dem Verdienst der Mitarbeiter*innen, klärte schon darüber auf, dass es dort 3 spannende Berufe gibt: Neben dem/der Apotheker*in (4 Jahre Studium, 1 Jahr praktische Ausbildung) gibt es noch den/die pharmazeutisch-technische/n Assistent*in (PTA, Ausbildung) und den/die pharmazeutisch-kaufmännische/n Assistent*in (PKA, Ausbildung). Das Team in dieser Apotheke (1 Mann und 5 Frauen) teilt sich die Aufgaben auf. Es wird vorne an der Theke persönlich beraten, verkauft und, wenn es nötig erscheint, der Arztbesuch empfohlen. Es müssen Medikamente, Salben und andere Heilmittel für einzelne Kunden (z.B. genau dosiert für einen Säugling) direkt meist im hinteren Bereich der Apotheke, hergestellt werden. Eine Mitarbeiterin hat genau die Preise der verschiedenen Anbieter im Blick und dass immer genug Medizin, Verbandszeug usw. verfügbar und vorrätig da ist. In dieser Apotheke sind 5000-6000 Produkte alltäglich im Laden, in beeindruckend riesigen Schubläden und in Kühlschränken zu finden. Manche sehr wertvollen Heilmittel oder giftige Substanzen sind in einem Tresor gesichert. So viele verschiedene Dinge auf so kleinem Raum und so gut organisiert… Das hat uns schwer beeindruckt!

 

Besuch in der Bibliothek am 11.2. & 19.2.2020

Die zwei Besuche mit Rundgängen in der Bibliothek am Luisenbad mit jeweils 10 Kindern am 11.2. und am 19.2. haben uns einiges über das 132 Jahre alte Haus und die Vielseitigkeit des Berufs des/der Bibliothekar*in aufgezeigt. Die Bibliothek gibt es hier seit 25 Jahren. Nach einem kurzen Einblick in den Beruf per Videoleinwand und einer anschließenden Führung durch die Bibliothek, durften die Kinder selbst einmal probieren, wie es ist, Bibliothekar*in zu sein: Sie haben mit viel Sorgfalt und Mühe professionell Bücher foliiert. Danach gab es auch die Antworten zu unseren mitgebrachten Fragen: Es gibt 95.000 Medien und Bücher dort zu sehen und auszuleihen. Um alles zu finden, gibt es ein Zeichen (Thema und Zahlencode) auf jedem Buch, jeder Zeitung, jedem Video usw., das von den Mitarbeiter*innen darauf angebracht wird, sobald es in die Sammlung aufgenommen wird. Bücher werden zudem als Erstes mit Buchfolie geschützt, damit sie möglichst nicht verschmutzt oder beschädigt werden können und auch bei der automatischen Rückgabe wieder am richtigen Platz landen. Die Ausbildung zum/r Bibliothekar/in dauert drei Jahre, mit einem praktischen Teil und dem Besuch einer Berufsschule, die so vielseitig ist wie die Arbeiten in dem Beruf. Auf die Frage, ob sie lieber in einer Buchhandlung arbeiten würden, antworteten alle begleitenden Mitarbeiterinnen mit Nein. Eben die Vielseitigkeit, der Kontakt mit verschiedensten Menschen und immer Neues, das ihnen begegnet, sei das Besondere für sie in der Bibliothek. Die Liebe zu Büchern sei wichtig, um dort zu arbeiten. Die Antwort auf unsere letzte Frage hat uns verblüfft: „Wieviele Medien werden hier im Jahr geklaut?“ Die Antwort: „Zirka 200 im Jahr.“ Also sowas!

Besuch in der Druckwerkstatt am 12.2. & 18.2.2020

Über den Beruf des/der Druckers/-in haben wir bei unseren Besuchen in der Druckwerkstatt in der Osloer Straße etwas lernen können. Als Drucker*in kann man Motive auf T-Shirts, Folien, Glas oder Papier drucken. Man braucht für den Beruf eine Ausbildung, die drei Jahre dauert. Der Chef der Druckwerkstatt heißt Wolfgang und er hat uns gezeigt, wie T-Shirts bedruckt werden. Das Verfahren dafür heißt Siebdruck. Wir konnten uns alle Stationen genau anschauen und am Ende durften wir am Handdruckkarussell sogar selbst ein T-Shirt bedrucken. Dafür mussten wir die Farbe mit einem Rakel durch das Sieb drücken. Das hat richtig großen Spaß gemacht. Die T-Shirts durften wir dann sogar mit nach Hause nehmen.

Besuch im Supermarkt am 12.2. & 17.2.2020

Am 12. Und 17.2. waren wir mit kleinen Gruppen der Andersen und der Wilhelm-Hauff Grundschulen bei Penny, um mehr über den Beruf der Verkäufer*in zu lernen. Der Filialleiter Herr Schempp hat uns durch den Supermarkt geführt und auch das Lager gezeigt. Dort konnten wir ihm auch viele Fragen stellen. Dadurch haben wir zum Beispiel erfahren, dass es in diesem Supermarkt ungefähr 2.400 verschiedene Produkte zu kaufen gibt. Und dass ungefähr 2.200 Kunden pro Tag dort einkaufen! Darüber haben wir sehr gestaunt. Die Ausbildung zum/r Einzelhandelskaufmann/-frau dauert zwei bis drei Jahre. Leider erleben die Kassierer*innen jeden Tag komische Situationen an der Kasse, weil es sehr unfreundliche Kund*innen gibt. Aber sonst macht die Arbeit sehr viel Spaß.

Besuch im Seniorenheim am 12.2. & 17.2.2020

In zwei Gruppen (insgesamt 18 Kinder beider Grundschulen) gewannen wir am 12.2. und am 17.2. einen Einblick in die Arbeit des/der Altenpfleger*in. Wir wurden dazu von der Seniorenresidenz „Haus Pankow“ in der Schulzestraße in Pankow eingeladen und von der Ergotherapeutin Frau Vollbrecht am großen Tisch des Gemeinschaftsraums im 5. Stock begrüßt. Sie ist dazu da, die Bewohner*innen zu beschäftigen, mit ihnen Sport zu machen, dazu anzuregen und die Handlungsfähigkeit im Alter zu unterstützen. Sehr wichtig war allen Schüler*innen die Frage des Alters der Bewohner*innen. Die Älteste der 144 Senior*innen sei 103 Jahre alt, der älteste Verstorbene wurde 108 Jahre, das Durchschnittsalter in der Einrichtung liege zwischen 83 bis 88 Jahren. Die häufigsten zu begleitenden Krankheiten seien körperliche und geistige Probleme. Die 110 Mitarbeiter arbeiten 6-8 Stunden am Tag, auch manchmal am Wochenende, in der Pflege im Schichtdienst (Früh-, Spät- und Nachtschicht). Die Altenpflege-Ausbildung dauert drei Jahre (Schulabschluss MSA).

Die Entscheidung, in der Altenpflege zu arbeiten, sei bei Frau Vollbrecht aus dem Wunsch heraus entstanden, Kontakt mit Menschen zu haben, ihnen zu helfen und  Freude daran zu haben. Im Anschluss an unser Gespräch mit Frau Vollbrecht haben wir eine Führung durch das Haus bekommen und darüber gestaunt, wie viele verschiedene Räume und Beschäftigungsmöglichkeiten es hier gibt. Im Gymnastikraum durften die Schüler*innen auch Geräte ausprobieren. Alles war sehr viel freundlicher und schöner als die Kinder es sich vorgestellt hatten. Vor allem die großen Pflanzen und das Aquarium in weitläufigen Foyer haben Eindruck gemacht!

 

Besuch in der KFZ-Werkstatt am 13.2.2020

In der KFZ-Werkstatt wurden wir herzlich von Herrn Salama empfangen, der den fünf Kindern der Andersen-Grundschule seine persönliche, von Migration beeinflusste, Geschichte der Berufswahl erzählte: vom eigentlich gewünschten Maschinenbaustudium (Ingenieur) zur Ausbildung als KFZ-Mechaniker mit Leib und Seele. Damit war klar: Alles darf gefragt werden und alles wird erklärt. Vom Kratzer im Lack, von körperlicher Kraft, die gebraucht wird und den Maschinen, die sie ersetzen, bis zur neuen großen Herausforderung in modernen Autos: der komplizierten Elektronik. Zum Beispiel: Wo ist der Fehler im verflixten Kabel und in welchem der 100 überhaupt? Wir durften im Rundgang durch die Werkstatt alle Werkstoffe und Maschinen anschauen und teilweise ausprobieren: den Reifenauswuchter, das Schweiß- und ein Lichtprüfgerät, die Hebebühne und einen „kleinen“ Kran, der zwei Tonnen bewegen kann – Wow! Zum Abschied hat uns Herr Salama mit der Bitte verabschiedet, gute aufrechte Menschen zu bleiben und dies als Gruß an die Mitschüler*innen weiterzugeben. Das wurde erledigt 😉

Besuch beim Friseur am 13.2.2020

Am 13.2. haben wir den Friseur Tsunami besucht und durch das Gespräch mit der Friseurin Charlie viel über ihren Beruf erfahren. Sie arbeitet von 9 bis 18 Uhr und hat den Beruf gewählt, weil sie Menschen gerne glücklich macht. Die meisten Menschen freuen sich sehr, wenn sie einen neuen Haarschnitt bekommen und dadurch schöner aussehen. Manche kann man aber auch nie glücklich machen … Charly schneidet oft auch kleinen Kindern die Haare, das macht ihr großen Spaß, doch es kann auch gefährlich sein: Weil sich die Kleinen manchmal so plötzlich bewegen, hat sie sich schon oft in den Finger geschnitten. Charlie liebt ihren Beruf trotzdem sehr, denn sie schneidet und färbt sehr gerne Haare und redet mit ihren Kund*innen. Um Friseur*in zu werden, braucht man eine dreijährige Ausbildung, aber das Wichtigste ist der Charakter: Man sollte gerne mit Menschen arbeiten!