Der/die Apotheker*in – Besuch in der Heinrich-Zille Apotheke 15.2.+7.3.2019

Wir wurden von Herrn Schulz heute durch seine Apotheke geführt. Er hat uns viel gezeigt, zum Beispiel wo die Medikamente gelagert werden und wie die großen Schränke sortiert sind. Und wir haben gelernt, wie eine Salbe hergestellt wird. Dafür gibt es eine spezielle Maschine. Im Buch ‚Die Rote Liste‘ stehen alle Medikamente, die es in Deutschland gibt. Es hat fast zweitausend Seiten. Im Keller stehen noch ein paar alte Flaschen, in denen früher die Zutaten und Chemikalien für Medikamente aufbewahrt wurden. Einmal im Monat hat die Apotheke Notdienst und ist die ganze Nacht für Notfälle geöffnet.

Um Apotheker zu werden, muss man fünf Jahre studieren. Aber man kann auch eine Ausbildung zum Assistenten machen. Je nach Abschluss fällt die Höhe des Gehalts aus, wenn man in einer Apotheke arbeitet. Wir fanden das alles sehr interessant und der Besuch hat uns Spaß gemacht…

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Der/die Friseur*in – Besuch beim Hoboka Friseur 07.03.2019

Heute wurden wir von Elke im Friseur empfangen. Sie ist dort die Rezeptionistin, also macht sie die Termine mit den Kunden, kennt sich aber auch mit dem Beruf des Friseurs sehr gut aus. Im Aufenthaltsraum für die Angestellten konnten wir Elke und dem Friseur Marc unsere Fragen stellen.

Wir erfuhren, dass man eine 3-jährige Ausbildung braucht, aber auch danach noch während der Arbeit immer wieder dazulernt. Denn es ist gar nicht so einfach, Menschen einen schönen Haarschnitt zu verpassen. Da braucht man viel Erfahrung. In diesem Friseurladen nehmen sich die Friseurinnen und Friseure viel Zeit für die Kunden. Mindestens eine Stunde werden die Haare gewaschen, gepflegt, gekämmt, geschnitten, gefärbt oder gestylt.

Eine weitere wichtige Aufgabe eines Friseurs liegt darin, dem Kunden zuzuhören. Manche Kunden erzählen ihre Sorgen und Ängste nur ihrem Friseur. Man sollte also Lust auf Arbeit mit Menschen haben. Ein Friseur verdient zwischen 1000€ und 1800€ im Monat. Das hängt vom Laden ab, in dem man arbeitet.

Nachdem unsere Fragen beantwortet waren, durften wir in zwei Gruppen mit jeweils einem Puppenkopf an die Waschbecken gehen und die Haare der Puppen vorsichtig waschen. Danach wurden die Haare getrocknet und gekämmt. Anschließend haben wir die Köpfe geföhnt, um sie zu frisieren. Einige von uns haben ein paar Zöpfe geflochten oder mit Haarspray einen Pony gemacht. Das Beste war, dass wir die Puppenköpfe am Ende mitnehmen durften.

Die/der Einzelhandelskauffrau/-mann Besuch bei Penny 13./14.2.+6.3.2019

Heute waren wir bei Penny. Am Anfang beantwortete uns die stellvertretende Filialleiterin alle Fragen. Als Filialleiterin ist sie die einzige, die Vollzeit arbeitet, das heißt 40 Stunden pro Woche. Bei Penny arbeitet man in Schichten: morgens von 06:00 – 15:00 Uhr und abends von 14:45 bis 23:45 Uhr. Penny öffnet um 7 Uhr, bis dahin müssen alle Backwaren fertig gebacken sein für die Kunden. Jeden Tag kommt eine Lieferung mit frischem Obst, Gemüse, Fleisch und Brotwaren. Es müssen auch jeden Tag Bestellungen gemacht werden von anderen (nicht frischen) Produkten. Ein Gerät, das wie ein Handy aussieht, registriert alle Waren, die noch vorhanden sind und wo ein Sortiment bald ausverkauft sein wird. Eine Woche vor Ablauf der Mindesthaltbarkeit meldet das Gerät, welche Produkte aus dem Regal müssen. Wenn es sich nicht um Frischware handelt, können die Sachen von der Berliner Tafel abgeholt werden.

Um eine Einzelhandelskauffrau zu werden, macht man eine 3-jährige Berufsausbildung. Bei Penny kann man aber auch ungelernt arbeiten. Dann wird man allerdings nicht nach Tarif bezahlt, das ist eine Art Standardlohn für einen gewissen Berufszweig, der meist höher ist als der Lohn, der sich nicht an Tarifen orientiert.

Wir fanden das alles sehr interessant. Es war toll, einen Supermarkt einmal so anders kennen zu lernen…

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Der/die Krankenpfleger*in Besuch im Jüdischen Krankenhaus 15.2.+6.3.2019

Heute haben wir viel über den Beruf der Krankenpfleger*in gelernt. Im Jüdischen Krankenhaus konnten wir Frau Seelig Fragen stellen und sie hat uns von der Arbeit und den Aufgaben von Krankenschwestern und Krankenpflegern erzählt. Vieles konnten wir auch selbst ausprobieren – zum Beispiel wie man jemandem Essen und Trinken geben kann, die Zähne putzt oder bei einem Patienten den Puls misst. Wir haben auch gelernt, dass man den Mittleren Schulabschluss und eine Ausbildung braucht, um Krankenpfleger*in zu werden. Das war alles sehr interessant.

Der/die Bibliothekar*in – Besuch in der Bibliothek am Luisenbad 12.2.+5.3.2019

Heute sind wir in die Bibliothek am Luisenbad gegangen. Dort wurden wir herumgeführt und haben viel gelernt. Zum Beispiel, welche verschiedenen Aufgaben eine Bibliothekarin hat. Wir haben gesehen, wie die Bücher bei der Rückgabe sortiert werden, dafür gibt es besondere Automaten. Wir haben auch gelernt, dass man nachmittags in die Bibliothek gehen kann, um seine Hausaufgaben zu machen. Dort ist immer jemand von Montag bis Donnerstag, der uns dabei helfen kann.

Und wir haben gelernt, dass alle Bücher Aufkleber und eine Folie bekommen, damit sie sortiert werden können und geschützt bleiben. Wir konnten sogar jeder selbst ein Buch in Folie einschlagen, das war gar nicht so leicht, aber wir haben es alle geschafft!

Der/die Altenpfleger*in – Besuche in der Seniorenresidenz Pankow 11.2.+5.3.2019

Als wir ins Seniorenheim kamen, fühlten wir uns zuerst wie im Dschungel. Ein großer heller Raum lag vor uns, in dem riesige Palmen und ein Aquarium stehen. Die Pflegedienstleitung Frau Elgnowski und der Heimleiter Herr Paelecke haben uns in Empfang genommen. Am Anfang konnten wir alle Fragen stellen, die uns einfielen. Wir erfuhren einiges über das Leben im Seniorenheim, zum Beispiel dass die Senioren nicht eingesperrt sind und jeder, der will, auch einen Fernseher im Zimmer hat. In jedem Raum gibt es einen Notruf-Knopf, den man als Bewohner drückt, wenn man Hilfe braucht. Dann kommt eine Altenpflegerin oder ein Altenpfleger und hilft den Bewohnern beim Aufstehen, Waschen, Essen oder schiebt sie im Rollstuhl zum gemeinsamen Spieletreff.

Nach unseren Fragen, wurde uns das ganze Haus gezeigt. Es gibt Wohnküchen, in denen die Bewohner zum gemeinsamen Essen zusammen kommen. Wir haben gelernt, wie man den Blutdruck misst. Und am Ende durften wir selbst probieren, wie es ist im Rollstuhl zu sitzen oder als Altenpfleger jemanden im Rollstuhl zu schieben.

Der/die Fahrradmechaniker*in – Besuch in der Fahrradwerkstatt 12.2.2019+4.3.2019

Wir haben heute Das Fahrradland und das Fahrradeck besucht und einiges über den Beruf des Fahrradmechanikers gelernt. Um Fahrradmechaniker zu werden, muss man eine 3-jährige Berufsausbildung machen. Der Fahrradmechaniker arbeitet von Mo bis Sa. Die Arbeitszeiten teilen sich die beiden Chefs dem Laden in Schichten auf. Einer der beiden ist der Technikexperte und kann in sehr kurzer Zeit Räder reparieren. Am häufigsten kommen Kunden mit kaputten Schläuchen. Diese werden dann mit neuen ersetzt und nicht geflickt, weil das auf Grund der dazu notwendigen Arbeitszeit genauso viel kosten würde. Im Sommer werden die meisten Räder verkauft.

Zu Beginn haben wir unsere Fragen gestellt. Dann durften wir einige Räder ausprobieren und auf dem Hof Runden drehen. Zum Beispiel gab es ein BMX-Rad oder ein Fahrrad mit Reifen, die so groß wie Autoreifen waren.

Der/die Drucker*in – Besuch in der Druckwerkstatt 12./13.2.+4.3.2019

Heute waren wir in der Druckwerkstatt in der Osloer Straße. Dort hat uns Nadine rumgeführt und viel gezeigt und erklärt. Wir haben gelernt, wie Siebdruck funktioniert und wie Textilien und Papiere bedruckt werden. Für T-Shirts gibt es ein T-Shirt-Karussell, so heißt die Maschine. Sie kann zehn T-Shirts auf einmal bedruckten und sieht aus wie ein Karussell oder eine riesige Computer-Spinne. Wir haben gelernt, dass man vier Farben braucht, um bunte Bilder zu drucken: blau, gelb, cyan und schwarz.

Wir durften auch selbst mal ein T-Shirt bedrucken und ein Bild auf große Papiere drucken, die wir dann noch an der Schneidemaschine beschnitten haben. Das hat großen Spaß gemacht.

 

Projekttage an der Wilhelm-Hauff-Grundschule 21.+22.2.2019

Bei den Projekttagen am 21. und 22.2.2019 in der Wilhelm-Hauff-Grundschule haben sich die Kinder der vierten Klassen mit verschiedenen Berufsbildern beschäftigt. Was ist ein Beruf, welche Berufe gibt es und was sind eigentlich eure Berufswünsche? Bei welchem Beruf arbeitet man viel mit Menschen und wo braucht man Werkzeuge? Spielerisch haben sich die Kinder mit diesen und vielen anderen Fragen beschäftigt und am Ende eigene Fragen überlegt, die sie für ihre Besuche in den Betrieben der Umgebung nutzen können. Zum Beispiel: „Hatten Sie Angst, als Sie das erste Mal eine Spritze geben mussten?“, „Wann müssen Sie morgens aufstehen?“, „Woher kommen die Sachen, die im Supermarkt verkauft werden?“, „Müssen Sie auch nachts arbeiten?“, „Wie viel verdient ein Apotheker?“ „Gibt es in der Druckerei auch einen 3D-Drucker?“

Am Ende waren alle gut gerüstet und mit Fragebögen ausgestattet für die anstehenden Besuche…

Der/die Physiotherapeut*in – Besuch bei der Physiotherapie Lindner und Teschner 14.2.2019

Heute waren wir in der Physiotherapiepraxis Lindner und Teschner. Wir konnten uns dort umschauen und viele Fragen stellen. Physiotherapeuten helfen Menschen, wenn ihnen etwas am Körper weh tut, zum Beispiel nach einer Operation oder einem Unfall. Dann zeigen sie Übungen und Bewegungsabläufe, die den Patienten helfen. Oder sie massieren oder machen hilfreiche Übungen mit den Patienten. Es gibt Behandlungsliegen, auf denen die Patienten massiert werden oder andere Behandlungen bekommen. Und es gibt große Bälle und andere Geräte, mit denen gearbeitet wird. Wir konnten uns alles genau anschauen und auch Sachen ausprobieren, das war toll. Eine Ausbildung zur Physiotherapeutin dauert drei Jahre.